Kinderwunsch


Behandlung bei Kinderwunsch

In China hat  Fruchtbarkeit  schon immer eine ganz entscheidende Rolle gespielt. Entsprechend war das Augenmerk stets auf die Gesundheit der  Frau gerichtet und es entstanden sehr differenzierte und ausgefeilte Konzepte, die Fruchtbarkeit der Frau zu stärken und zu erhalten.

Unterstützung der natürlichen Fruchtbarkeit

Der wichtigste Indikator für die Gesundheit und Fruchtbarkeit einer Frau ist ein regelmäßiger und beschwerdefreier Menstruationszyklus. Darum steht dessen Regulation an erster Stelle jeder Behandlung.

Je nach Zyklusphase verläuft die Behandlung unterschiedlich.

Die erste Zyklushälfte steht im Zeichen des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut und der Reifung der Eizellen. In dieser Zeit wird mit einer Bauchmassage, Akupunktur und Moxibustion (intensives Wärmen ausgesuchter Akupunkturpunkte) die Blutbildung und der Aufbau gefördert.

Die zweite Zyklushälfte wird von Abbauprozessen bestimmt. Nur wenn die Gebärmutterschleimhaut sauber abgebaut und ausgeschieden wird, kann sich im nächste Zyklus eine neue, funktionale Schleimhaut aufbauen, in der sich ein Embryo einnisten kann.

Der Abbau wird durch eine intensive Bindegewebsmassage am Kreuzbein sowie Akupunktur und Moxibustion gefördert.

Besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft, wird in der zweiten Zyklushälfte nicht abbauend, sondern stärkend und erhaltend gearbeitet.

Wenn stärkere Schmerzen bei der Blutung oder PMS bestehen, empfiehlt es sich, 2-3 Zyklen lang regulierend zu behandeln und erst danach eine Schwangerschaft anzustreben.

Das genaue Vorgehen wird aber selbstverständlich mit Ihnen geplant und individuell abgestimmt.

 

Unterstützung bei Behandlungen im Kinderwunschzentrum

Auch wenn Sie schon im Kinderwunschzentrum in Behandlung sind oder überlegen, dort hin zu gehen, ist es sinnvoll, begleitend mit chinesischer Medizin zu behandeln. Durch die Behandlung sprechen die Eizellen besser auf die Stimulation an, gleichzeitig werden die Nebenwirkungen (Überstimulation, Wassereinlagerungen) verringert.

Der Aufbau und die Qualität der Gebärmutterschleimhaut werden gefördert und die Gesundheit der Frau gestärkt.

Insemination

Die Insemination ähnelt der natürlichen Befruchtung und wird entsprechend mit Akupunktur und Massagen begleitet. 5-7 Tage nach dem Eingriff wird eine besondere Akupunkturbehandlung durchgeführt, um die Einnistung zu fördern.

IVF/ICSI

In den stimulationsfreien Phasen wird der natürliche Zyklus reguliert und die Frau gestärkt.

Während der Stimulation wird das Ansprechen der Eizellen auf die Hormongabe unterstützt, aber gleichzeitig so weit regulierend behandelt, dass es möglichst zu keiner Überstimulation kommt.

In der Zeit zwischen der Entnahme der Eizellen und dem Transfer wird intensiv mit Massagen und Akupunktur behandelt, um die Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut optimal zu halten. Nach dem Transfer werden stärkende Techniken angewendet, um die Einnistung und Entwicklung des Embryos zu fördern.

Chinesische Kräuter

Im Normalfall ist die Wirkung der Massagen und Akupunktur auf die Fruchtbarkeit der Frau ausreichend stark, um signifikante Verbesserungen zu erzielen.

In manchen Fällen, z.B. bei Endometriose, PCOS,  Amenorrhoe, oder bei Frauen über 40, kann es sinnvoll sein, chinesische Kräuter zu nehmen.

Die Rezeptur wird individuell für Sie verordnet und in einer deutschen Apotheke angefertigt. Die Rezeptur wird der Zyklusphase entsprechend variiert. Während einer hormonellen Stimulation oder ab dem Zeitpunkt einer möglichen Schwangerschaft wird vollständig auf die Gabe von Kräutern verzichtet.

Männliche Fruchtbarkeit

Bei unzureichender Spermienqualität ist es sinnvoll, auch den Partner zu behandeln.

Die männliche Fruchtbarkeit ist nicht so komplex wie die weibliche und kann mit wenigen Mitteln günstig beeinflusst werden. Besteht eine Abneigung gegen Akupunktur und chinesische Kräuter, kann auf Massagen, Akupressur und Kräuter in Kapselform zurückgegriffen werden